Ernährung

Es gibt eine ganze Reihe von Ernährungsformen. Die Öl-Eiweiss-Kost ist für mich einleuchtend und mir geht es damit gut- Ziel ist es, durch Zufuhr von ausreichend Omega-3-Fettsäuren die Zellatmung zu verbessern, durch gehärtete Fette wird dies verhindert. Ich vermeide schnelle Kohlenhydrate um Krebszellen nicht anzuheizen und eine Übersäuerung zu verursachen. Sellerie ist mein Lieblingsgemüse geworden, da es ein guter Basenbildner ist und mir inzwischen schmeckt.
Ich halte so mein Gewicht zwischen 85 und 87 KG bei 192cm Größe.

Es gibt ein paar Grundsätze, die es bei der Ernährung zu beachten gibt:

  • Versuche, Dich so zu ernähren, wie es vor der Industriealisierung üblich war.
  • Vermeide industriell bearbeitete Fette, egal wie toll die Margarine-Werbung auch ist. Vermeide Nahrungsmittel mit gehärteten Fetten (beachte Inhaltsstoffe).
  • Vermeide schnelle Kohlenhydrate (wie z.B. Weissbrot, Kartoffelbrei, Süssigkeiten) die schnell in Zucker umgewandelt werden. Zucker füttert die Krebszellen!!
  • Iss lieber Gemüse, am besten in Bio-Qualität
  • Schränke Kohlenhydrat – Nahrung wie Nudeln oder Brot ein.
  • In unserer weiteren Umgebung wächst alles, was der Körper braucht. Seit Jahrtausenden ist der Körper an Nahrungsmittel aus dem eigenen Land gewohnt.
  • Achte auf Entsäuerung und versuche, Dich mehr mit Basenbildnern wie  z.B.Knollensellerie zu ernähern. Basenbildner entsäuern.
  • Jede industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln verschlechtert die Qualität.
  • Nimm Dir die Zeit, die richtige Ernährung für Dich zu finden.

Dies ist meine Ernährung

Sowie ich einigermassen vernünftige Nahrung zu mir nehmen konnte, habe ich mich sehr streng an die Öl-Eiweiss-Kost nach Dr.Budwig gehalten.
Jeder Tag fängt bei mir immer noch mit einem Glas Sauerkrautsaft zum Entsäuern an.

Ich nehme möglichst nur noch gesunde Fette zu mir, das heisst Leinöl mit Omega-3-Fettsäure und zum Braten unbehandeltes Kokosfett. Andere Pflanzenöle nur zum Abschmecken. Gehärtete oder industriell bearbeitete Fette wie Margarine sind Gift. Kein Zucker, kein weisses Mehl. Brot nur vom Biobäcker ohne Chemie. Zu Kohlehydraten wie Kartoffeln oder Reis esse ich sehr viel gutes Fett wie  Olivenöl weil das die schnelle Aufnahme von Kohlenhydraten verzögert. Ansonsten viel Gemüse. Einige Punkte aus der Ergänzung unten nehme ich immer zu mir: Kurkuma, schwarzer Pfeffer, Tomatenmark, Knoblauch, Zwiebeln, schwarze Schokolade und 3 Tassen grünen Tee.

Morgens
ein Glas Sauerkrautsaft

Ein Müsli mit 100- 150 Gramm Quark ( ich gebe noch Joghurt für die
Konsistenz dazu), 3 Esslöffel Leinöl, 3 Esslöffel Linomel ( ein
Leinsamenschrot mit Honig aus dem Reformhaus, alternativ Leinsamen frisch
mahlen), 3 EL Milch, alles gut verrühren, bis das Öl sich mit dem Quark vermischt hat. Dazu eine Handvoll bittere Aprikosenkerne (wegen  B17)

Das alles sättigt übrigens sehr gut.

Manchmal gibt eine kleine Zwischenmahlzeit.

Hauptmahlzeit mit frischem Rohkostsalat als Vorspeise,
Hauptgang mit gedünstetem Gemüse und wenig Kartofferln, besser Reis.
als Nachtisch eine Quark-Leinölspeise ( z.B. Quark-Leinöl mit Früchten, sehr
gut sind dabei alle Beeren – z.B. Himbeeren wegen der Elat-Säure) Mein Hauptgemüse ist inzwischen Knollensellerie, ich ersetze damit Kartoffeln.

Abends eine leichte Speise, z.B. Gemüsesuppe oder Gemüsepfanne

Als Zwischenmahlzeit gibt es meistens abends einen Gemüsesaft mit 1 EL Tomatenmark, 1 TL Kurkuma, 1/2 TL frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, manchmal gemahlene bittere Aprikosenkerne und Frischkäse, dazu Gurken und Zwiebeln

wichtige Ergänzungen zur Nahrung (aus dem Buch Himbeeren mögen keine Krebszellen):
Als Säfte nur frisch gepresste Säfte oder Direktsäfte. Auf keinen Fall darf der Saft mit Zucker gemischt sein.
Grüner Tee wird mehrmals täglich getrunken.
Jeden Tag:
einen Teelöffel Kurkuma mit einem halben Teelöffel schwarzen Pfeffer.
eine Tasse Kohl (Rosenkohl/Broccoli/Blumenkohl/Kohl)
2 Knoblauchzehen
Zwiebeln
1 Teelöffel frisch gemahlener Leinsamen
1 Esslöffel Tomatenmark
eine halbe Tasse Trauben
25 Gramm schwarzen Schokolade über 70%
1 Glas Zitrusfruchtsaft
1 Glas Rotwein

Wichtig (als Nahrungergänzung bei Krebs):
ich ergänze mein Müsli morgens um eine Handvoll bittere Aprikosenkerne. Die enthalten Vitamin B17. Da muss man aufpassen und erstmal probieren, ob man das verträgt. Also 2 Kerne essen und abwarten. Wenn einem schlecht wird, damit aufhören (Steffi wird schlecht,den meisten nicht). Die Kerne enthalten eine Cyanidverbindung, die nur von Krebszellen freigesetzt wird. Ich nehme jeden Tag 10 – 20 Stück. Manche nehmen 50 Stück. Es soll ein sehr wirksames Mittel sein, gerade bei Brustkrebspatienten. Die Pharmaindustrie verteufelt das Zeug. Kein Wunder, sie verdient damit keine Milliarden. Bittere Aprikosenkerne werden aus der Türkei importiert. Ich hatte neulich über eine Woche lang morgens und abends jeweils 40 Kerne mit einer Kaffeemühle gemahlen und eingenommen. Natürlich habe ich sehr viel dazu getrunken.


Kommentare

Ernährung — 16 Kommentare

  1. Hallo eine tolle Geschichte die Mut macht. Kann mir vielleicht jmd helfen und sagen wie man denn den Sauerkrautsaft herstellen kann. Wäre super Dankbar

  2. Hallo Lili,
    sieh mal bei Chefkoch.de.
    Anleitungen für sauer eingelegtes Gemüse kannst Du in dem Buch von Johannes Kuhl ( meine Links ) nachlesen.

  3. Hi,
    ich hörte in einem Youtube video, dass man die Aprikosenkerne unmittelbar nach schnellem zerkauen herunterschlucken soll, um sie nicht anderen wirkstoffvermindernden Einwirkungen auszusetzen. Kann mich nicht mehr an den kongreten Grund erinnern, evt. wegen Oxidation o.ä.?
    Gruß Sabine

    • Hallo Sabine,
      vermutlich hast Du recht mit der Oxidation.
      Behandel das wie normale Nahrung, kauen wie immer und schlücken. Es kommt nicht auf eine Sekunde an.
      Ich habe meine Kerne mit einer Kaffeemühle klein gemahlen und mit meinem Quark vermischt, Das hat auch einige Minuten gedauert, bis ich alles gegessen habe.

  4. Danke für die Beschreibung der Geschichte. Mein Mann hat Pankreas-Krebs. Seit 3 Monaten leben wir streng nach der Öl-Eiweiß-Kost, wozu allerdings kein Joghurt gehört.
    Bisher haben wir einmal bewusst gesündigt und waren an unserem Hochzeitstag eine Fleisch-Grill-Platte essen. Restaurant-Besuche fehlen uns sehr, weil sie zur Verbesserung der Lebensqualität gehören.
    Auch die Leber ist bei meinem Mann betroffen. Er ist also von der Schulmedizin aufgegeben.
    Bereits nach 4 Wochen ÖEK war der Tumor in der Leber um die Hälfte geschrumpft. Wir sind gespannt, wie die nächste Sonografie im Januar aussehen wird.

    • Hallo Elisabeth,
      es freut mich sehr, dass es deinem Mann besser geht. Ihr macht es ja anscheinend richtig. Die Erfolge sind bei der Ernährung nicht verwunderlich. Weiterhin viel Erfolg

  5. Hallo,

    mir gefällt deine Seite sehr gut :-)

    Ich habe eine Frage zu den bitteren Aprikosenkernen: ich habe die auch eine Zeit lang nenommen (Brustkrebs). Aber seit ca 5 Wochen esse ic hnach der Budwig Kost und dachte, ihre Anliegen, die ja unreifen Krebszellen ja auch wieder zum wachsen und damit zur Normalisierung zu bringen kollidiert doch eigentlich mit dem B 17, da dieses ja die Krebszellen absterben lassen soll…wie denkst du darüber?

    Schöne Grüße und alles Gute,

    Steffi

    • Hallo Steffi, mir ist es egal ob die Krebszellen sich normalisieren oder nicht.
      Ich weiss nicht, ob einzelne Krebszellen sich normalisieren können. Bei der Budwigkost geht es um eine grundsätzliche Normaisierung des Gewebes, Verbesserung der Zellmembran, Entsäuerung, verzicht auf Zucker…
      B17 greift die Krebszellen an.
      Von der Ernährung her tue ich alles, was geht, lieber mehr als zu wenig.
      Alles machen was hilft, egal was, Ziel ist die Heilung.
      LG

  6. Hello,

    I have been using the Budwig Diet Protocol for two years now (pancreatic cancer with metastasis on the liver).
    The mixture tastes really good, but after taking it for two years, I’m starting to have trouble eating it.
    I was wondering whether it would be an issue if I diluted the cottage cheese mixture with a fresh vegetable and fruit juice? For instance – 30g of oil, 75g of cottage cheese and 250g of juice, all mixed with a powerful blender. This way the mixture is easier to consume – I drink it.
    I also have a question regarding cottage cheese. Cottage cheese is really easy to make from milk (fresh milk). You just add a little citric acid to the milk as it simmers and the cottage cheese is done. Would this kind of cottage cheese be suitable for the Budwig protocol? It’s full-fat cottage cheese, not made from whey.

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